
1.) Was sind die Folgen von Osteoporose?
Durch den Abbau von Knochenmasse und der Knochenstruktur werden die Knochen brüchig. Es kommt leichter zu Knochenbrüchen wie z.B. der Wirbel, des Oberschenkelhalsknochens oder des Unterarms.
2.) Kann ich etwas zur Vorbeugung tun?
Ja! Ernährung und Bewegung spielen bei der Vorbeugung eine sehr große Rolle. Lesen Sie dazu bitte die Abschnitte in der Rubrik Vorbeugung.
3.) Was kann ich aktiv tun?
Bewegen Sie sich regelmäßig, am besten an der frischen Luft (z.B. Morgengymnastik, Krafttraining, ausgedehnte Spaziergänge, Walking und / oder Radfahren). Ernähren Sie sich Calcium- und Vitamin-D-reich. Reduzieren Sie Risikofaktoren (wie z.B. Rauchen, Alkohol und falsche Ernährung).
4.) Kann ich mich auf Osteoporose untersuchen lassen?
Der Arzt kann eine Messung der Knochendichte durchführen oder veranlassen. Diese gibt Aufschluß darüber, ob bereits ein Knochendichteverlust eingetreten ist. Leider ist diese Untersuchung derzeit keine Leistung der gesetzlichen Kassen. Der Versicherte muss sie nur dann nicht selbst bezahlen, wenn ein Knochenbruch ohne entsprechende Gewalteinwirkung (z. B. Sturz oder Unfall) und gleichzeitig ein Verdacht auf Osteoporose (Risikofaktoren) vor der Messung vorliegt.
5.) Gibt es Osteoporose Spezialisten?
Ja. Der DVO zertifiziert Ärztinnen und Ärzte, die sich schwerpunktmäßig der Versorgung von Patienten mit osteologischen Erkrankungen wie Osteoporose widmen und in besonderer Weise Erfahrungen in der Osteologie (Lehre vom Knochenstoffwechsel) gesammelt haben. Auf der Homepage des DVO können Sie eine Liste dieser Ärzte finden.
6.) Bin ich auch als Mann betroffen?
Auch wenn deutlich mehr Frauen von der Osteoporose betroffen sind, können auch Männer eine Osteoporose entwickeln, vor allem als Folge einer Medikamentenbehandlung (Kortison) oder einer längeren starken Bewegungseinschränkung (Immobilisation, z. B. Bettlägerigkeit) bzw. in höherem Lebensalter (über 80 Jahre). Statistisch gesehen ist ca. jeder 5. Osteoporosepatient ein Mann.